Deutsch-Rock-Band bringt Bernsteinsee zum Kochen

Sassenburg. Die Kulturschmiede Sassenburg (KusS) will endlich wieder durchstarten. So es denn die Corona-Pandemie zulässt, steht im September ein echtes Highlight auf dem Programm: Ein Open-Air-Event am Stüder Bernsteinsee. Auf Einladung der KusS gastiert dort vor schönster Seekulisse am Samstag, 11. September, ab 19 Uhr die Deutsch-Rock-Band Brenner. Mit dabei Gifhorns wohl bekanntester Musiker Volker Schlag.

„Wir freuen uns sehr, dass wir so eine Veranstaltung machen können“, so KusS-Vorsitzender Günter Bischoff. „Ohne die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg-Celle, die als Hauptsponsor fungiert, wäre uns das nicht möglich gewesen. Dafür ein ganz dickes Dankeschön.“

Wichtig für alle, die dabei sein wollen: Eingelassen werden nur Personen, die geimpft, getestet oder genesen sind. „Ansonsten müssten auf der Seeterrasse alle Masken tragen und die Abstandsregeln eingehalten werden“, erläutert Bischoff. Deshalb erfolgt der Einlass samt Kontrollen bereits ab 17.30 Uhr. Karten, die bereits im vergangenen Jahr erworben worden sind, behalten ihre Gültigkeit. Tickets gibt es im Bürgerbüro des Rathauses in Westerbeck, im Hotel am Bernsteinsee in Stüde, bei der Sparkasse in Westerbeck sowie in der Konzertkasse der Aller-Zeitung in Gifhorn zum Preis von 25 Euro plus 2,50 Euro Vorverkaufsgebühr. An der Abendkasse kosten die Karten 29 Euro. Online gibt es Tickets auch unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Wenige besondere Balkonplätze und die Teilnahme am reichhaltigen Schlemmer-Buffet bietet das Hotel am Bernsteinsee mit dem "Schlemmer-Brenner-Ticket" für 55 €.


Band Brenner - Foto: Christian BarzBrenner sind die Band der Stunde. Eine Band aus Freunden, aus fünf Musikern, die zwei große Leidenschaften miteinander verbindet: die Liebe zur Musik und ihren Bikes. Die Sehnsucht nach Abenteuer und Freiheit ist das zentrale Thema. Und mittendrin Volker Schlag.

Die Anfänge von Brenner sind in einem ausrangierten Bahnhof zu finden. Den hat Bassist Volker Schlag erworben und daraus einen angesagten Live-Club gemacht – den Kult-Bahnhof in Gifhorn. Gitarrist Marc Beierstedt ist sein langjähriger Kollege. Und hier trafen die beiden die anderen drei durch Gigs oder einen, der einen kennt - Szene eben: die zwei Sänger und Gitarristen Markus Siebert und Martin Goldenbaum sowie Schlagzeuger Mario Enrico Oliva.

Dass sich ausgerechnet diese Fünf fanden, ist kein Zufall. Denn die charismatischen Musiker sind Brüder im Geiste. Ihr gemeinsames Faible ist schweißtreibender, unverfälschter Rock. Energetisch, ungekünstelt, mit Ecken und Kanten. Bei Brenner sind all diese oft missbrauchten Begriffe nicht zu Attitüden verkümmert. Die Band lebt von ihrem Zusammenspiel auf Augenhöhe, von ihrer unkonventionellen Herangehensweise sowie von der Schnittmenge aus schmissigen Hooks und emotionalem Tiefgang.

Die Wucht des Deutsch-Rocks trifft dabei auf die staubige Roughness des amerikanischen Southern Rocks. Das ergibt ein Gefühl, welches in unseren Breiten nach wie vor sehr selten ist und ihren Sound wirklich eigenständig macht: Druck trifft auf Dynamik, ehrliche Emotion auf unaufgeregte Coolness. Das klingt widersprüchlich? Im Gegenteil: Das klingt unwiderstehlich!

Wenn man so will, haben Brenner aus der gemeinsamen Biker-Passion ihren kernigen und druckvollen Sound kreiert und Volker Schlag erklärt: „Wenn du auf so einem Motorrad sitzt und dir der Wind ins Gesicht bläst, kannst du an nichts anderes mehr denken. Du fährst los, musst dich konzentrieren, dass dich keiner wegfegt und hast dabei ein einzigartiges Freiheitsgefühl“.

Maschinen, Freiheit, Lebenslust und Freundschaft – Brenner sind ganz bestimmt die stilsicherste und vermutlich auch älteste Newcomer-Band des Landes. Doch darin besteht der Reiz, erklärt Sänger Martin Goldenbaum: „Wir sind nicht mehr die Jüngsten, aber genau das ist es. Eine Band mit fünf gestandenen Musikern, die ihre Erfahrungen und Einflüsse bündeln“. Wenn Brenner ernst machen, fängt der Spaß erst an.


KusS-Veranstaltungsinfo

Samstag, 11. September, 19 Uhr
Stüde, Hotel Am Bernsteinsee, Bernsteinallee 5 -7
Eintritt: 25 Euro plus 2,50 Euro Vorverkaufsgebühr
Abendkasse: 29 Euro


Anfahrt Hotel am Bernsteinsee


 

Sassenburg. Auch die Kulturschmiede Sassenburg (KusS) bleibt von der Corona-Pandemie nicht verschont. Deshalb muss nach der April-Veranstaltung mit dem Zauberer Kevin Köneke auch das für Freitag, 15. Mai, ab 19 Uhr in der Triangeler Sport- und Freizeitstätte geplante Konzert mit Marie Giroux abgesagt werden.

Ebenfalls ausfallen wird in diesem Jahr das für Freitag, 3. Juli, geplante Sommernachtsküsschen der KusS an der Alten Schmiede in Triangel. Bereits erworbene Tickets für die Veranstaltungen behalten ihre Gültigkeit, da es nach Rücksprache mit dem Künstlern im Verlauf dies es Jahres oder im kommenden Jahr Nachholtermine geben soll. Wer seine Karten zurück geben möchte, kann dies dort tun, wo oder bei wem er sie erworben hat.

"Ob die Veranstaltungen im September mit Brenner und Herrmans Dixie Express stattfinden, steht derzeit noch nicht fest", so KusS-Vorsitzender Günter Bischoff.


 

Der Vorstand der KusS ist fertig, das neue Programm für die Saison 2020 steht. Musik, Comedy und Magie stecken da drin.
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Das Programm ist fertig, die Künstler sind gebucht – und die Tickets für sämtliche Veranstaltungen sind vom 25. November an erhältlich. Am Donnerstag hat die Kulturschmiede Sassenburg (KusS) präsentiert, was sie im nächsten Jahr so alles vorhat.

Ein zauberhafter Abend

Auf etwas Neues weist KusS-Vorsitzender Günter Bischoff hin: Mit Kevin Köneke kommt erstmals ein Zauberer auf Initiative der KusS in die Sassenburg. Der Hamburger lässt Tische schweben, liest Gedanken und hat auch schon mal den kompletten HSV verzaubert.



az 151119 klezmerEbenfalls neu ist die Musikrichtung, die az 151119 brennerMischpoke mitbringt: Die Hamburger Klezmer-Formation tritt unter dem Titel „Di eyne Velt“ in der Thomaskirche auf und bringt eine ganz eigene Version des Klezmer mit. In die eher melancholische Musik mischt sie eine gehörige Portion Energie. Viel Improvisation ist im Spiel, wenn die fünf Musiker ihre instrumentalen Fähigkeiten zur Geltung bringen.

Und der Vorstand der Kulturschmiede sorgt für einen heißen Sommer: Die Rockband Brenner mit Gifhorner Wurzeln – Gründungsmitglieder sind Volker Schlag (Bass) und Marc Beierstedt (Gitarre) – will den See zum Brodeln bringen. Bischoff ist glücklich, dank des Sponsoring der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg „diese hochkarätige Rock-Band für ein Open-Air-Event an den Bernsteinsee zu holen“.

Pariser Flair

Für Pariser Flair wird Marie Giroux und ihr Trio mit einem Chanson-Abend sorgen: „Pariser Flair“, so heißt das Trio mit Opernsängerin Marie Giroux, Pianistin und Akkordeonistin Jenny Schäffelen und Cellistin Jule Hinrichsen. Von Aznavour bis Piaf präsentieren die drei Damen die Klassiker des französischen Chanson und plaudern dabei über die Stadt an der Seine.

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Natürlich darf das Künstlerkarussell auch in der neuen Saison nicht fehlen – die siebte Auflage ist in Arbeit. Dieses Mal sind mit dabei der Platendorfer Heinrich Doc Wolf als Interpret von Cash-Songs und Songwriter eigener Stücke in Johnny-Cash-Manier. Und noch ein Sassenburger steigt ins Karussell: Pastor Peter Dobutowitsch. „Besser pastÖrisiert als frustriert“ ist sein Lebensmotto, er baut Brücken zwischen Himmel und Erde. Dritte im Bunde ist die Gifhorner Rock-Pop-Cover-Band Versus: Maike Max-Blumhoff und Elena Delliponti covern Songs verschiedener Interpreten auf ihre eigene Art.




„Frau zum Mitreißen gesucht“

Den Auftakt macht bereits im Januar Glenn Langhorst: „Frau zum Mitreißen gesucht“, sagt der Comedian. Für Gute-Laune-Jazz sorgt Hermann’s Dixie Express im September, und das Programm beendet Saitensprung im Dezember in der Friedhofskapelle Grußendorf.

Kulturprogramm in der Sassenburg

Neunmal können die Sassenburger Kultur vor der Haustür erleben:

Die Veranstaltungsübersicht finden Sie im Bereich [ Veranstaltungen ]


 Von Christina Rudert

Quelle: Aller-Zeitung vom 15.11.19
Fotos: Sebastian Preuß und Christina Rudert


Sassenburg. Rechtzeitig zum Beginn der Advents- und Weihnachtszeit startet die Kulturschmiede Sassenburg (KusS) den Kartenvorverkauf für sämtliche Veranstaltungen im Jahr 2019- "Wir möchten so unseren Besuchern die Gelegenheit geben, die ein oder andere Karte für eine Veranstaltung der KusS auf dem Gabentisch zu platzieren", so Vorsitzender Günter Bischoff.

Die Tickets sind ab Donnerstag, 29. November, im Bürgerbüro des Rathauses in Westerbeck erhältlich.

Den Auftakt machen am Freitag, 18. Januar 2019, 19 Uhr die Destinys Boys in Westerbeck in der Bürgerbegegnungsstätte (ehemals Gasthof Zum Torfhaus), Hauptstraße 54. Die verbinden in ihrer Lese- und Actionshow Elemente des Poetry Slams mit Stand up- und Improtheatereinlagen.

"Besonders freue ich mich 2019 allerdings auf den Auftritt von Mathias Richling. Der Kabarettist gastiert am Donnerstag, 19. Mai, 19 Uhr in Westerbeck, in der IGS Sassenburg, Hauptstraße 110.

Und einen zweiten Weihnachtsgeschenktipp hat Bischoff auch noch bereit: "Unser Jahreskalender, der die besten Bilder unseres Fotowettbewerbs enthält, ist noch zum Preis von 4,50 Euro im Bürgerbüro des Rathauses in Westerbeck sowie in der Filiale der Sparkasse in Westerbeck erhältlich."

Bestellt werden kann er auch per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! [ Zum Kontaktformular ] oder per Telefon bei Peter Chavier: 05371-56817.


Siegerehrung KusS-Fotowettbewerb„Das war wirklich eine runde Sache und ein toller Erfolg“, waren sich Günter Bischoff, Vorsitzender der Kulturschmiede Sassenburg (KusS) und Gemeindebürgermeister Volker Arms einig. Die Rede ist vom ersten Fotowettbewerb, den die KusS unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters ausgeschrieben hatte. Das Motto: „Unser Dorf – Ansichten“.

Mehr als 150 Aufnahmen wurden eingesandt. Jetzt fand im Rathaus die Siegerehrung statt. „Am Anfang haben wir gedacht, es kommen gar keine Bilder. Dann wurde es eine echte Flut“, so Peter Chavier, der für die KusS für den Wettbewerb verantwortlich zeichnete. Und deshalb hatte die Jury, zu der neben Volker Arms und Peter Chavier auch Dr. Alexa von Dossow und Werner Kieselbach von der KusS gehörten, wirklich die Qual der Wahl. Dazu wurde das Sitzungszimmer des Rathauses kurzfristig in einen Showroom verwandelt.

Auf Tischen, Stühlen und an den Wänden wurden sämtliche Fotos platziert, um sie begutachten zu können. Dabei ist eine wirkliche Vielfalt zusammen gekommen. Neben zahlreichen Aufnahmen aus dem Großen Moor, Pflanzen- und Tierfotografien, Sonnenauf- und -untergängen sowie Aufnahmen von historischen Gebäuden gab es Schnappschüsse aller Art. Doch auch spezielle Aufnahmen in der Technik der Makrofotografie gehörten dazu. Wichtigstes Kriterium für die Jury war, dass auf den Fotos zu erkennen war, dass sie etwas aus der Gemeinde Sassenburg abbildeten. So wurden von den Juroren schlussendlich 13 Fotos ausgewählt, die Platz in einem Kalender fanden.

Insgesamt 49 Aufnahmen schafften es in die Ausstellung, die jetzt noch bis Ende Januar zu den üblichen Öffnungszeiten in den Gängen des Rathauses in Westerbeck zu sehen ist. Im Rahmen einer Vernissage, zu der der Bürgermeister in das Foyer des Rathauses eingeladen hatte, waren rund 80 Gäste gekommen. „So viele Besucher habe ich noch nie zu einer Vernissage begrüßte“, freute sich Volker Arms. „Aber es gab ja diesmal auch nicht nur einen oder zwei Künstler, sondern mehr als 40“, schloss der Bürgermeister. Der bedankte sich nicht nur bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sondern auch beim Team der Kulturschmiede. Anschließend wurden die besten Bilder prämiert.

Den ersten Platz belegte Heiner Gefken aus Dannenbüttel mit einem Foto der Milchstraße, die über der IGS Sassenburg zu sehen ist. Zweiter wurde Hartmut Rhode aus Osloß mit einem Bild von Moorfröschen. Gemeinsam auf Platz 3 landeten Brigitte Spohn aus Dannenbüttel mit dem Foto: „Es war ein heißer Sommer“ auf dem eine ganze Armada von Gießkannen zu sehen ist. Sie teilte sich den Platz mit Insa Degenhardt aus Westerbeck, die eine ganz besondere Aufnahme der Brücke über den Elbeseitenkanal zwischen Grußendorf und Westerbeck eingereicht hatte. Einen Sonderpreis gab es für die Tringelerin Petra Reip, die mit ihrer Aufnahmen vom Eingang zum Gutspark in Triangel das Titelfoto für den Kalenders stellte.

Der Jahreskalender mit den 13 Fotos kann im Bürgerbüro des Rathauses sowie in der Filiale der Sparkasse in Westerbeck zum Preis von 4,50 Euro erworben werden. „Wäre doch ein prima Weihnachtsgeschenk“, so Günter Bischoff und Volker Arms unisono.